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Es ging immer um die Kollegen.

David ist gerade von drei Tagen Paddle-Tennis in Torrevieja, Spanien, zurückgekehrt. Sein erster Chef bei Svensson war sein Fußballtrainer, als er in der Schule war. Heute sagt er über seinen neun Jahre alten Sohn Jonatan: "Ich möchte, dass er einen Sport hat."


Aber der 42-jährige David Johansson, jetzt in seinem 23. Jahr bei Svensson in Kinna, sagt, dass er nicht verrückt nach Sport ist.

"Das Wichtigste ist, dass ich möchte, dass Jonatan den Teamgeist lernt," sagt er. "Man lernt eine Menge über andere Länder und Menschen, wenn man einen Teamsport spielt."

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"Es ist wichtig, aufgeschlossen zu sein - wir sprechen immer mit unseren Kollegen."

– David Johansson

David vertritt den Abteilungsleiter für Inspektion und Montage, Anders Jöbelid, und sorgt dafür, dass das Team alle notwendigen Vorräte hat, um Bestellungen weltweit zu versenden. Er ist auch der wichtigste Gabelstaplerfahrer, der dafür verantwortlich ist, Tonnen von Lieferungen aus dem Werkstor herauszubringen.

Er glaubt, dass ein Team wie eine Person funktioniert und dass alle zusammenhalten sollten. "Zusammenhalt ist wichtig, und den haben wir hier. Es spielt keine Rolle, woher man kommt."

David begann in der "Syningen", der Abteilung, die für die Qualitätskontrolle im Werk verantwortlich ist, bevor er in die Logistik wechselte, aber die Prinzipien bleiben die gleichen. "Es ist wichtig, kontaktfreudig zu sein - wir reden immer mit unseren Kollegen," sagt er. 

Er erklärt, dass die Arbeit in einer Fabrik sozial ist, aber dass der Smalltalk während des Arbeitstages mehr als nur eine soziale Funktion erfüllt.

"Es gibt keine lange Lernkurve, aber man muss reden und die Initiative ergreifen," erklärt David. "Eine Maschine, die eine Stunde steht, bedeutet, dass mehr als ein Kilometer Klimastoff nicht beim Kunden ankommt."

In der "Syningen", wo jeder Fehler digital vom Bediener protokolliert wird, ist es trotzdem wichtig, mit den Kollegen in der Weberei zu sprechen, damit sie das vollständige Bild bekommen, warum ein Fehler protokolliert wurde.

Vielleicht ist es diese ständige Kommunikation, die David seit 23 Jahren bei Ludvig Svensson hält.

"Es ging immer um Freundschaft - sogar mit meinem Vorgesetzten, Anders," sagt er. "Anders kann manchmal ein Chef sein, aber er fühlt sich mehr wie ein Freund an."