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Herdi setzt auf eine Dual-Screen-Strategie mit Voll-LED.

  • Gewächshaus:
    Herdi
  • Standort:
    Belgien
  • Ernte:
    Tomate
  • Herausforderung:
    Umstellung auf LED-Beleuchtung und Energieeinsparungen
  • Lösung:
    Luxous 1147 H2no FR & Obscura 9950 FR

APRIL 2026


Der Umstieg auf vollständig LED erfordert andere Entscheidungen im Gewächshaus. Bei dem Tomatenunternehmen Herdi in Belgien ist dies in den letzten Jahren allmählich deutlich geworden. Bei insgesamt 9,5 Hektar Gewächshausfläche und voller LED-Beleuchtung ist die Schlussfolgerung klar: Doppelte Schirme sind kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit.

Ein logischer Schritt zu doppelten Schirmen

Herdi wird von Bart De Langhe und Ellen Paelinck geleitet. Was 2005 als 2 Hektar Betrieb begann, hat sich über zwanzig Jahre zu einem modernen Tomatenbetrieb mit 9,5 Hektar entwickelt. In dieser Zeit wurden die Anbaupraktiken kontinuierlich weiterentwickelt. Auch die Abschirmungsinstallationen haben sich entwickelt und wurden, wo nötig, aufgerüstet. Der eigentliche Wendepunkt kam mit dem Übergang zur LED-Beleuchtung. „Wir haben 2015 mit SON-T begonnen, dann 2019 auf Hybrid umgestellt, und seit 2023 sind wir vollständig LED. Das gesamte Unternehmen arbeitet jetzt mit LED.“

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Mit diesem Schritt änderte sich auch die Art der Verwaltung des Gewächshauses. „Mit LED-Beleuchtung haben Sie weniger Strahlungswärme. Das bedeutet, dass Sie Ihr Klima anders steuern müssen. Da kommt man schnell auf doppelte Schirme. Andernfalls können Sie die Temperatur nicht auf dem gewünschten Niveau halten.“ Die Konfiguration besteht aus Luxous 1147 H2no FR als Energieschirm und Obscura 9950 FR als Verdunkelungsschirm.


Installation in einem betriebenen Gewächshaus

Das System wurde während des Wachstumszyklus installiert, während die Schirme selbst erst installiert wurden, nachdem die Pflanzen entfernt worden waren. Danach musste alles schnell abgeschlossen werden.“ Hygiene spielt beim Tomatenanbau eine große Rolle. „Wir haben es mit dem Risiko von Viren zu tun, also wollen wir kein Risiko eingehen. Dank klarer Absprachen und enger Planung verlief alles reibungslos.“


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Das Projekt wurde sorgfältig von Alweco betreut.

Ramon Bol teilt seine Erfahrungen, ein bekanntes Gesicht bei Herdi: „Ich kenne Bart und Ellen seit etwa 20 Jahren. Man sieht, wie das Unternehmen wächst, und versteht, wo die Herausforderungen liegen – und deshalb auch, wo die Lösungen sind. Das baut Vertrauen auf. Wir haben das Projekt in zwei Phasen durchgeführt, und die Installation verlief reibungslos. Enge Planung, klare Vereinbarungen – jeder wusste, was zu erwarten war.“

Lernen durch Tun

Wie bei vielen Innovationen kommen die größten Lektionen oft aus der Praxis – und das ist bei Herdi nicht anders. „Was würden wir im Nachhinein anders machen? Wir hätten alle Gewächshäuser sofort mit Doppelschirmen ausgestattet.“ Ein Gewächshaus wurde zu Beginn des Wachstumszyklus Anfang Februar zunächst auf Voll-LED umgerüstet, ohne ein Doppelschirmsystem. „Das würde ich nie wieder so machen. Das haben wir jetzt gelernt. Dieses Gewächshaus wurde inzwischen auch mit Doppelschirmen ausgestattet.“

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