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Schlauer telefonieren im großen Maßstab bei 4evergreen

  • Kas:
    4evergreen
  • Standort:
    Steenbergen
  • Pflanze:
    Paprika
  • Herausforderung:
    Beiträge zu einem zukunftsfähigen Paprikaanbau
  • Lösung:
    Doppelte Bildschirme, Luxous 1147 H2no FR und Luxous 1147 FR

Juni 2026


Was 1969 mit einem Züchter begann, ist gewachsen zu 4evergreen: einem Familienunternehmen mit circa 155 Hektar Paprikaanbau, verteilt auf mehrere Standorte in den Niederlanden. Im Laufe der Jahre wuchs nicht nur die Anbaufläche, sondern auch der Ehrgeiz, immer intelligenter und nachhaltiger zu investieren.


Dieser Fokus zeigt sich in der gesamten Organisation. Von Erd- und Restwärme über Wärme- und Wasserwiederverwendung bis hin zu modernen Anbausystemen, einschließlich doppelter Schirme, und innovativen Klimastrategien: 4evergreen investiert kontinuierlich in Lösungen, die zu einer zukunftsfähigen Paprikatechnik beitragen. Am Hauptstandort in Steenbergen setzt Sebastiaan Vermeulen das täglich um.


Verantwortlich für 24 Hektar in Steenbergen

Als Standortleiter und Anbauleiter steuert Sebastiaan täglich 24 Hektar Paprikaanbau. Dabei schaut er nicht nur auf seinen eigenen Standort. Innerhalb von 4evergreen wird viel Wissen geteilt und aus einer gemeinsamen Vision heraus gearbeitet. „Wir versuchen, so weit wie möglich gleich zu arbeiten. Die Geschäftsführung wacht über diese Einheit innerhalb des Unternehmens. Natürlich hat jeder Standort seine eigenen Herausforderungen, aber der große Rahmen ist überall derselbe.“

Laut Sebastiaan liegt gerade darin die Stärke eines großen Familienunternehmens. „Die Verbundenheit ist groß. Das spürt man überall in der Organisation. Die Wege sind kurz und das Verantwortungsbewusstsein ist hoch. Auch wenn wir mittlerweile stark gewachsen sind, weiß man immer noch, für wen man es tut.“

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Neue Erkenntnisse durch Das Neue Züchten

Als Sebastiaan auf seine Laufbahn zurückblickt, sieht er eine Entwicklung, die seine Anbauweise stark beeinflusst hat. "Ich denke, dass der Gedanke hinter Das Neue Züchten am meisten ausgelöst hat. Dadurch hat man anders auf bestimmte Prozesse geschaut. Das hat wirklich Einfluss auf die Art und Weise gehabt, wie wir das Klima steuern." Insbesondere die Nutzung von Bildschirmen hat sich dadurch fundamental verändert. “Früher haben wir Bildschirme vor allem aus Gründen der Energieeinsparung verwendet. Durch Das Neue Züchten haben wir viel intensiver mit Bildschirmen gearbeitet und auch anders auf die Ausstrahlung geschaut. Das ist mittlerweile fest in unserer Unternehmensstrategie verankert.”


Doppelte Luxous-Bildschirme als Standard

Diese Vision übersetzt sich am Standort in Steenbergen in eine doppelte Bildschirminstallation. In allen Gewächshäusern wird mit doppelten Luxous-Bildschirmen von Svensson gearbeitet. “Wir haben hier seit Jahren doppelte Bildschirme. In zwei Gewächshäusern liegen sie mittlerweile etwa zwölf Jahre und in den anderen zwei etwa acht Jahre. Alles, was danach innerhalb von 4evergreen gebaut wurde, ist eigentlich standardmäßig mit doppelten Bildschirmen ausgestattet."

Wo ursprünglich die Energieeinsparung der wichtigste Grund für die Investition war, sind im Laufe der Jahre neue Vorteile hinzugekommen. “Im Winter ist Energieeinsparung natürlich nach wie vor wesentlich. Ohne Bildschirme wird es einfach sehr schwierig. Aber heutzutage benutzen wir Bildschirme das ganze Jahr über. Auch mitten im Sommer.”

Das erfordert laut Sebastiaan eine andere Denkweise. "Früher haben wir vor allem gegen Einstrahlung geschirmt. Jetzt schirmen wir auch gegen Ausstrahlung. Selbst wenn es draußen dreißig Grad ist, verwenden wir die Bildschirme noch. Nicht vollständig geschlossen, aber so, dass wir die Ausstrahlung begrenzen.” Gerade das letzte führte zu neuen Erkenntnissen. “Als wir mit dem Schirmen gegen Ausstrahlung begonnen haben, kamen allerlei neue Fragestellungen auf. Wie dicht gehst du? Wann schließt du? Hältst du nicht zu viel Wärme zurück? Was passiert mit deinem Feuchtigkeitsausgleich? Das waren Diskussionen, die wir früher überhaupt nicht hatten.”

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Lernen, testen und verbessern

Um dieses Wissen weiterzuentwickeln, investiert 4evergreen aktiv in Ausbildung und Wissensentwicklung. “Wir haben Berater, aber daneben haben wir auch zusätzliche Expertise rund um das Neue Gärtnern hinzugezogen. Verschiedene Kollegen haben Schulungen besucht und derzeit nehmen Mitarbeiter an einer spezifischen Paprika-Gruppe innerhalb des Neuen Gärtnerns teil.” Auch neue Bildschirmmaterialien werden kritisch verfolgt. An der Standort in Steenbergen wurde kürzlich ein Teil der Bildschirminstallation erneuert.

“Letzten Winter haben wir in zwei Gewächshäusern die ältesten Bildschirme ersetzt. Kommenden Winter folgen die anderen zwei. Dabei haben wir uns für Luxous 1147 H2no FR entschieden. Das haben wir auf den Rat von Hugo Plaisier von Svensson hin gemacht, der uns seit Jahren im Bereich Klima und Bildschirmstrategie begleitet.” Hugo erläutert: “Dieser Bildschirm hat den Vorteil, dass die Lichttransmission hoch bleibt, auch wenn der Bildschirm kondensiert. Das liegt daran, dass sich Kondenswassertröpfchen zu einem zusammenhängenden Wasserfilm ausbreiten. Dadurch tritt kein Lichtverlust auf, der bei anderen Bildschirmen bis zu 8% betragen kann.”


Bereit für die Zukunft

Am Standort Steenbergen wurde in den letzten Jahren kräftig investiert, um das Unternehmen auf dem aktuellen Stand zu halten. So wurde das gesamte Anbausystem erneuert. “Das Unternehmen war irgendwann zwanzig Jahre alt. Wir haben das Anbausystem vollständig durch ein modernes hängendes Rinnensystem ersetzt. Damit ist das Unternehmen wieder vollkommen zeitgemäß.”

Das bringt nicht nur Vorteile für den Anbau, sondern auch für die Mitarbeiter. “Es arbeitet sich angenehmer, es ist einfacher sauber zu halten und sorgt für mehr Arbeitskomfort.” Blickt man nach vorn, sieht Sebastiaan die weitere Automatisierung und Robotisierung als einen logischen nächsten Schritt.

“Arbeit wird immer teurer. Dadurch rückt die Automatisierung von selbst näher. Die Systeme sind noch nicht vollständig da, aber sobald die Notwendigkeit größer wird, können Entwicklungen plötzlich sehr schnell gehen.”

Gleichzeitig bleibt die Basis seiner Meinung nach unverändert. “Man kann immer mehr messen, aber letztlich geht es darum, zu verstehen, was in deinem Gewächshaus passiert. Wir nutzen Sensoren vor allem, um Dinge besser zu verstehen. Wenn wir es einmal verstanden haben, versuchen wir, es in unsere Strategie zu verankern. Dann benötigt man diesen Sensor letztendlich nicht mehr.”

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