Zum Inhalt springen
CS - Van Paassen - 2022 - Netherlands - Chrysanthemums - PARperfect.jpg

Van Paassen profitiert das ganze Jahr von PARperfect.

  • Gewächshaus:
    Van Paassen
  • Standort:
    Wervershoof, die Niederlande
  • Kultur:
    Chrysantheme
  • Herausforderung:
    Lichtregelung
  • Lösung:
    PARperfekt

SEPTEMBER 2021


Chrysanthemen Gärtner Fred van Paassen hat das neue Gewächshaus von 4 Hektar mit einem PARperfect Klimaschirm ausgestattet.

"Es ist ein zusätzliches Werkzeug, um gut zu steuern," sagt Jan van Paassen, der wohlüberlegt den neuen Schirm gewählt hat. "Wir sind wirklich zufrieden mit dem Schirmtuch."


Der Familienbetrieb Fred van Paassen ist nach seinem Vater benannt, erzählt Sohn Jan aus dem neuen Gewächshaus in Wervershoof, Nordholland. “Mein Vater ist seit fast vierzig Jahren im Geschäft. Angefangen in Schipluiden, aber durch ständige Flächenerweiterung ist er in Richtung Andijk und Wervershoof gegangen.”

Ein alter Garten eines Nachbarn wurde abgerissen und als Grundstück für einen neuen Standort geeignet befunden. “Wir suchten eine Erweiterung, aber einen Standort, der gut zu uns passt. Längen- und Breitenverhältnisse und verfügbare Elektrizitätskapazität waren wichtige Kriterien,” skizziert Jan die Situation.

 

PARperfect

Ein Verdunkelungsschirm ist für eine Chrysanthemenkwekerij ein Muss. Die Wahl für den Tuchtyp Obscura 10070 FR WB+B war schnell getroffen. “Wichtig, um zu verdunkeln, die Tageslänge zu verkürzen,” erklärt Jan. “Einen zweiten Schirm wollten wir schon, um Energie zu sparen, aber was ist dann der Mehrwert im Sommer? Als wir mit dem Harmony PARperfect für den unteren Schirm in Berührung kamen, haben wir die Vorteile von diffusem Licht gesehen. Jetzt haben wir im Sommer eigentlich diffuses Licht ‘auf Abruf’, da das Tuch das Sonnenlicht gewissermaßen über die Pflanzen ‘streut’. Das war entscheidend,” begründet Jan die Wahl für PARperfect. 

Schattenfreie Aufhängung

Während des Kaufprozesses wurde das Verarbeitungsniveau der Schirmanlage mehrfach thematisiert. Dave Boer vom Installationsunternehmen Huisman Scherming erläutert, dass diese Gespräche zu einer neuen Technik geführt haben, die als „schattenfreie Aufhängung“ bezeichnet wird.
„An den Abteilungsgrenzen befinden sich keine Verdunkelungsstreifen. Stattdessen überlappen die Schirmtücher, sodass keine zusätzlichen Dichtstreifen oder Laschen erforderlich sind.“

Jan zeigt sich sehr zufrieden mit dieser Lösung, die Huisman Scherming erstmals im Betrieb von Van Paassen in großem Maßstab umgesetzt hat.
„Das haben sie wirklich äußerst sauber umgesetzt.“

Jan nutzt die Schirmtücher hauptsächlich im Zusammenspiel miteinander.
„So spielen wir mit der Lichtmenge, die wir zulassen. Ein blühender Bestand verfügt in der Sonne über eine geringe Verdunstungsleistung. Das gesamte Bestandsfeld ist dann bereits weiß von den Blüten. Bei direkter Sonneneinstrahlung ist die Pflanze daher besonders empfindlich gegenüber starkem Licht. In solchen Situationen setze ich das Harmony‑Tuch bei einer Einstrahlung von etwa 85 Prozent ein“, erklärt Jan.
„Wird die Sonne dann sehr intensiv, kann ich zusätzlich den Obscura‑Schirm zu 15 Prozent schließen – dann ist alles ausreichend abgeschirmt. Da die Tücher überlappend eingesetzt werden, bleibt zudem genügend Belüftung erhalten und das Klima ist weiterhin gut.“

Auf die Frage nach einer Zwischenbilanz nach einem vollständigen Jahr fällt Jans Urteil eindeutig aus:
„Wir sind wirklich sehr zufrieden mit diesem Schirm. Für uns ist er ein zusätzliches Steuerungsinstrument – gewissermaßen ein Werkzeug, um kritische Momente abzufedern. Was die Energieeinsparung in den Wintermonaten betrifft, fehlt mir aktuell noch ein direkter Vergleich. Das Schöne ist jedoch, dass dieses Tuch ganzjährig eingesetzt wird.“